Race Reports

Unterwegs mit All Mountains

Mehr Spass auf 2 Rädern



16. SKS Kellerwald Bikemarathon


Am frühen Morgen des 21. April 2013 machten sich Walter, Andi, Chris und Jutta auf den Weg zum Saisonstart in Gilserberg.



Radarfallen auf der Autobahn, Temperaturen um 7 Grad und eine tolle, trockene und sehr schnelle Strecke erwarteten uns.
Andi startete als Einziger auf der 80km Distanz und musste somit die 40km/1000hm-Runde 2x bewältigen. Das gelang ihm in der umkämpften 2. Runde sogar ähnlich schnell wie in der ersten Runde und er landete, in dem hochkarätig besetzten Feld, auf Platz 9.

Chris muss sich ab dieser Saison in der AK der Herren messen und landete bei der 40km Runde mit einem Schnitt von 27,25 km/h auf dem 8. Platz!

Walter erklärte sich bereit, einen Gang rauszunehmen und dafür Jutta im Windschatten durch das gesamte Rennen auf den 4. Platz Gesamt Frauen zu ziehen. Danke Walter!

Ein toller Tag, mit perfektem Material, ohne Defekte, Regen und Matsch.
Die Saison ist eröffnet....!


Kilometer Klasse Platzierung Zeit
Christoph Kreis 40 Km Herren 8.Platz 01:58:31
Walter Paisler
40 Km Sen III m 14. Platz
01:54:31
Jutta Hofmann 40 Km Sen II w 3. Platz 01:54:32
Andreas 80 Km Sen I m P. Platz 03:13:36

Sonntag, 09. September 2012 und Sonntag, 23. September 2012:

2 Weltmeisterschaften, 2 Wochen, 2 Kontinente, 2 Sportarten, 2 Erfolge !


09. September 2012: Daniel Mannweiler startete in Las Vegas bei der Triathlon
Weltmeisterschaft über die IRONMAN Mitteldistanz!

Geschwommen wurden 1,9 km im Lake Las Vegas. Bei dem künstlich angelegten See handelt es sich um einen „ Nebenarm“ des Hoover Staudamms. Mit 29°C hat der Lake Las Vegas Badewannentemperatur, sollte aber der kühlste Abschnitt des Tages bleiben.

Schon beim Schwimmen wurde die hohe Leistungsdichte der Weltmeisterschaft deutlich. Mannweiler beendete nach gut 30 min das Schwimmen an Platz 65.

Die 90 km Radstrecke begann mit einem 3 km langen Anstieg aus der künstlichen Oase heraus. Die Strecke verläuft nicht durch das Death Valley, sondern durch viele Death Valleys und über zahlreiche Anstiege der Wüste Nevadas. 40°C im theoretischen Schatten und böiger Wind kosteten zusätzliche Körner. Mannweiler setzte alles auf eine Karte und fuhr mutig bis auf Platz 24 nach vorne. Wenn nicht in Las Vegas etwas riskieren, wo dann? Bei Kilometer 80 ging es aus der Wüste in die Stadt mit ihrem beeindruckenden Panorama und dem totalen Gegensatz der Wüste. Genau wie bei der Anreise als im Dunkeln über der schwarzen Wüste von weitem die Lichter der Stadt zu sehen.

Nach dem Radfahren benötigte Mannweiler beim abschließenden Halbmarathon etwas Zeit um auf Tempo zu kommen. Am Ende erreichte er mit 1:28h eine der schnellsten Laufzeiten über den bergigen Kurs. Auf dem letzten Kilometer übersprintete noch 4 Plätze und belegte in 4:33 h Platz 9 seiner Amateurkategorie.

Mannweiler wurde bester Deutscher Amateur und ließ mehr als die Hälfte aller Profis der Weltmeisterschaft hinter sich.




23. September 2012: Daniel Mannweiler vertritt Deutschland bei der Duathlon
Weltmeisterschaft in Nancy/Frankreich!

Die Strecke verlief durch die Innenstadt, um den Place Stanislas und den Park von Nancy.

Zu bewältigen waren 10km laufen, – 40km Radfahren und – 5km Laufen und das gegen die Duathlon-Spezialisten aus alle Welt.

Zunächst lag Mannweiler mit einem konservativen Anfangstempo ganz gut in der Führungsgruppe. Dann wurde schnell deutlich, dass die IRONMAN WM noch nicht regeneriert sein konnte.

Mannweiler blieb zuversichtlich zusammen mit dem Vize-Weltmeister, den er noch von der Europameisterschaft in den Niederlanden kannte und sagte sich: „ Wenn ich an dem schnellen Läufer dran bleiben könnte wäre alles erreichbar.“ Bei km 3 gab dieser leider auf und stieg aus dem Rennen aus.

Während Mannweiler bis auf Platz 22 durchgereicht wurde kamen Gedanken auf, zum ersten Mal ein Rennen auf zugeben. Blutblasen an den Füßen und Krämpfe in den Beinen verstärkten den Wunsch die Quälerei zu beenden. Mannweiler meinte, er hätte bei den 10km so viel Zeit wie noch nie gehabt, um mit Gott zu reden, und gab nicht auf.

Auf der anspruchsvollen 40km Radstrecke mit vielen Anstiegen und Wendepunkten bekam Mannweiler noch einmal neue Kraft und fuhr in genau einer Stunde bis auf Platz 9 nach
vorne.

Auf den abschließenden 5km Laufen konnte Mannweiler den Platz gegen zwei Australier und einen Franzosen verteidigen. Mannweiler erreichte dankbar und erschöpft das Ziel an Platz 9 der WM.

Sonntag, 12. August 2012:

Sparkassen Finanzgruppe Ironman 70.3 European Championship 2012


Das All Mountains Racing Team belegt den 1. Platz in der Mixed Staffel “All Ages” und wird damit in dieser Klasse Europameister !

Auf der Liste vieler Triathleten steht der zweite Sonntag im August ganz oben. Da heißt es: ab nach Wiesbaden. Seit 6 Jahren wird hier eine Mitteldistanz ausgetragen, die durch das Wiesbadener Ambiente schon etwas Besonderes ist.
 
Nachdem 2010 einige Starter gesundheitliche Probleme hatten, die mit der Wasserqualität im Schiersteiner Hafen in Zusammenhang gebracht wurden, verlegte der Veranstalter die erste Disziplin kurzerhand in den Raunheimer Waldsee. Dadurch änderte sich auch die Charakteristik der Radstrecke: Ein sehr langes, höchstens welliges Teilstück bis Streckenkilometer 40 liegt vor dem Anstieg zu Platte.

Ab da geht es nur noch hoch oder runter, bis nach rund 90 Kilometern und 1500 Höhenmetern das Zwischenziel, die zweite Wechselzone, erreicht ist. An der Streckenführung des Halbmarathons hat sich nichts geändert, nach wie vor sind 4 Runden im Kurpark zu absolvieren.
 
Wie vor zwei Jahren wollten es Andreas Bernhard, Kerstin Stephan und ich in einer Mixed Staffel noch einmal wissen, diesmal unter der Flagge des Racing Teams All Mountains Wiesbaden
 
Am 12.08.2012 um 8:35 Uhr gingen als letzte Startgruppe die ‚Staffler’ ins Wasser. Der Vorteil lag darin, dass ich mir von den vorher Startenden den Streckenverlauf anschauen konnte. Mit zwei entgegenlaufenden Kreisen, zwei Bojenfarben und einem Landgang nach einem Drittel der Strecke war die Orientierung fast schon knifflig. Auch nicht wirklich einfacher wurde die Strecke durch den Umstand, dass der Veranstalter zwei verschiedene Streckenführungen veröffentlicht hatte.

Den fürs Schwimmen so wichtigen Rhythmus fand ich leider erst nach dem Landgang und so konnte ich nach 1,9 km und für mich soliden 35 Minuten den Transponder an Andi übergeben, der in nur 2:39 Std. die Radstrecke schaffte. Mit dieser Zeit fuhr er nicht nur im Feld der Altersklasseathleten ganz vorn mit. Auch von den Pros war er damit nur wenige Minuten entfernt. Andi hat zwar mehrere hundert Starter auf der Radstrecke überholen können, trotzdem war durch die Einzelstarter die Laufstrecke für Kerstin schon ziemlich voll.

Aber Kerstin ließ sich weder von dem Betrieb, noch von der Zeitvorgabe ihres Trainers („lauf nicht unter 1:32’“) beirren und rannte eine fantastische 1:25 Std. auf den Halbmarathon.
 
Der sonnige Tag hatte für uns ein noch sonnigeres Ende. Mit einer Zeit von 4:43 Std. fanden wir uns auf der Ergebnisliste ganz oben wieder und dürfen uns jetzt Mixed Team Europameister 2012 über die 70.3 Distanz nennen.

Die Siegerehrung fand im altehrwürdigen Kurhaus statt. Zur Einstimmung auf die Ehrungen wurde ein kurzer Film mit den Highlights des Tages vorgeführt. Das Ergebnis war eine kleine Gänsehaut, aus der noch eine ausgewachsene Geierpelle wurde, als schließlich der Europameister der AK M75 geehrt wurde. Alle erhoben sich und spendeten den längsten Applaus des Abends. Mit der Ehrung der Pros, zuvorderst Michael Raelert und Anja Beranek, endete der „härteste halbe Tag“ für uns.


Platzierung AllMountains Wiesbaden



 
Ich denke, das Team geht nächstes Jahr wieder an den Start. Es gilt ja einen Titel zu verteidigen!
 
Markus Wendl             swim    0:34:35
Andreas Bernhard       bike     2:39:27
Kerstin Stephan           run      1:25:27                       


Gesamt: 4:43:33
 
 
© Markus Wendl




Sonntag, 29. Juli 2012:

Daniel Mannweiler belegt Platz 4 der ITU Langdistanz Triathlon Weltmeisterschaft in Vitoria-Gasteiz, Spanien


Am Sonntag, 29.7.12, fand in Vitoria-Gasteiz/ESP die Langdistanz Weltmeisterschaft über 4km Schwimmen 120km Radfahren und 30km Laufen statt. Daniel Mannweiler war für Deutschland am Start.
Die 4km Schwimmen waren in einer Runde in einem 220 Kubikhektometer großen Stausee zu absolvieren.

Aufkommender Wind schaukelte die Athleten schon beim Schwimmen durch. Der Neoprenanzug war hier auch ein Sicherheitsaspekt.

RaceReport 17

Daniel erreichte an Platz 26 die erste Wechselzone. Ab dann ging es nur noch nach vorne. Nach einem schnellen Wechsel startete die Radstrecke zunächst hügelig durch das Baskenland, vorbei an den Bergen und flach, dafür mit Gegenwind zurück nach Vitoria-Gasteiz. Mit dem brandneuen Airstreeem war Daniel schon nach gut 3h und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 40km/h vom Rad und als 12. Athlet in den Laufschuhen.

Der abschließende Lauf erfolgte über 4 Runden durch die Innenstadt, Fußgängerzone und vorbei großen Sehenswürdigkeiten. Daniel lief die 30km unter 2h, eine der schnellsten Laufzeiten des Tages, und erreichte das Ziel nach gut 6h.

Am Ende sprintete er auf den dankbaren 4.Platz der Weltmeisterschaft. Dankbar deshalb weil es ein hartes Rennen war, das Ergebnis besser war als erwartet und somit das Ziel Weltmeister zu werden noch bestehen bleibt.
 
Die unglaublich vielen spanischen Zuschauer waren total euphorisch. Sie waren überall.
An den entlegensten Orten des Wettkampfs bildeten sie Spaliere und schrien den ganzen Tag: Venga, Venga. Das ließ die Blutblasen der von Hitze und Feuchtigkeit geschwollenen Füße vergessen.
Kathrin hat mich heute super betreut. Danke auch für alle SMS, Mails und Gebete!!!

Ich freue mich jetzt auf eine kleine Saison-Zwischenpause.

Dienstag, 01. Mai 2012:

Rund um den Finanzplatz Frankfurt-Eschborn


An other Day, an other Race. Oder wie es mal ein Berufstriathlet formuliert hat: Zwischen den Rennen ist Warten.Um dieses Warten zu verkürzen, werden durch das Team derzeit jedes Wochenende Rennen gefahren. Und manchmal auch unter der Woche. So wie am 1. Mai in Frankfurt. Vielen noch als ‚Rund um den Henninger Turm’ bekannt, firmiert das Rennen nun schon seit einigen Jahren unter dem etwas sperrigen Namen ‚Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt’.




Für die 2012er Auflage des Rennens meldeten sich insgesamt 4.500 Starter, das ist Teilnehmerrekord! Andi Bernhardt hatte sich für die 103km Runde entschieden.

Im letzten Jahr führte er bei diesem Rennen das weit über tausend Starter große Feld durch Frankfurt direkt hinter dem Führungsfahrzeug an und erzielte nach der kräftezehrenden Schleife durch die Kreise Main-Taunus und Hoch-Taunus eine hervorragende Platzierung. In diesem Jahr sollte ihm ein ähnlich gutes Rennen gelingen. Er setzte sich gleich vom Start nach vorn hin ab und gab während des Rennverlaufes seine gute Position nicht mehr auf.

Nach nur 2 ¾ Stunden war die Ausfahrt für ihn vorbei und er errang einen hervorragenden 17. Platz in der AK Masters I. Sabika Speros wollte Andi an diesem Tag eigentlich nur nach Frankfurt begleiten. Bei einer gemeinsamen Trainingstour plapperte ich was von ‚fahr doch mit’, nahm das aber selbst nicht so richtig ernst. Sabika hatte ja noch nicht mal ein Rennrad. Offensichtlich gefiel ihr die Idee aber ganz gut, und Alex organisierte ihr kurzerhand einen passenden Specialized S-Worx Renner.

Auf der Autofahrt nach Frankfurt wurde sie von Andi kurz gebrieft, wie man ein Rennradrennen fährt und was die Unterschiede zu MTB-Rennen sind. Ihre eigentliche Überlegung, das Rennen als Grundlagentraining zu nutzen und sich so die Zeit zu vertreiben bis Andi mit seinem Rennen fertig ist, war direkt nach dem Start über den Haufen geworfen. Und so fuhr Sabika die 70 km-Runde in knapp zwei Stunden.

Richtig! Das ist ein guter 35er Schnitt! Respekt! Der Lohn war der 8. Platz. Sabika hat zwar ‚Blut geleckt’ ihr Herz schlägt aber nach wie vor für das MTB. Für mich ein klarer Auftrag, bei einer Trainingsausfahrt beiläufig von irgendeinem RR-Rennen zu erzählen. Der Rest kommt dann von alleine – da bin ich mir sicher.


Kilometer Zeit Platzierung
Andreas Bernhardt 103 Km 2:43:32 17. Platz Masters I
Sabika Speros 70 Km 1:58:31 8. Platz Masters II


©Markus Wendl

Noch besser als die Gesamtplatzierung war bei Andreas Bernhard die Wertung beim „King of Feldberg“ !

Bei diesem integrierten Bergzeitfahren auf den Feldberg werden die Zeiten am Einstieg zum Feldberg bis auf den Gipfel ermittelt, sozusagen eine Bergwertung. Insgesamt wurden 1.769 Fahrer gezählt, Andreas erreichte einen sensationellen 8. Platz in der Gesamtwertung mit 25,583 min. Das ist "Spitze"!
 
NEWS

Kathrin und Daniel Mannweiler beim Iron Man 70.3

... auf St. Croix ...


Kathrin und Daniel Mannweiler vom All Mountains Racing Team waren beim Iron Man 70.3 auf St. Croix am Start. Kathrin erkämpfte einen 12. Platz in einem stark besetzten Profifeld der Frauen. Daniel erreicht Platz 2 in seiner AK  und ...
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All Mountains Racing Team war ...

... beim 16. SKS Kellerwald Bike Marathon ...


Am frühen Morgen des 21. April 2013 machten sich Walter, Andi, Chris und Jutta auf den Weg zum Saisonstart in Gilserberg. Radarfallen auf der Autobahn, Temperaturen um 7 Grad und eine tolle, trockene und sehr schnelle Strecke erwarteten uns. ...
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