Race Reports

Unterwegs mit All Mountains

Mehr Spass auf 2 Rädern



Enduro1 Rennen in Aschau ...

mit Laura, Kevin und Sascha ...


27./28.5.: Enduro1 Rennen in Aschau mit Laura, Kevin und Sascha ...

Gut 3 Wochen nach der EnduroOne in Frammersbach stand für uns das zweite Enduro Rennen in Aschau am Chiemsee an. Doch bevor wir uns an die Steilhänge der Kampenwand begaben und beim Rennen starteten, legten wir noch einen Zwischenstopp im schönen 3-Länder-Eck am Reschenpass ein. Das Wetter konnte nicht besser sein, die Trails mangels geschlossener Lifte noch wie leergefegt. So konnten wir uns optimal einfahren und uns an die wurzeligen, steinigen und steilen Trails der Alpen gewöhnen.

Schneller als gedacht ist dann auch das Rennwochenende gekommen. Bevor der Prolog am Samstag startete, konnten wir uns schon einen Eindruck von Stage 3, 4 und 5 im Training machen und waren hellauf begeistert. Die knackigen Anstiege waren zwar selbst mit E-Bike eine kleine Herausforderung, doch wir ließen uns, mit oder ohne E-Bike, nicht einschüchtern. Schließlich gibt es ja dann auch immer ein bergab für das sich die Mühe lohnt. Das Training ließ schon vermuten, dass es die Abfahrten in sich haben. Verblockte Passagen, schottrige Trails und großes Potenzial, den Reifen die Luft zu entziehen. So wurden jede Menge Schläuche am Wegesrand geflickt und gehofft, dass dies der einzige platte Reifen für das Wochenende ist. Unsere Truppe hatte zum Glück auf Tubeless umgestellt, sodass wir in der Beziehung eher entspannt waren. 



Für die E-Biker ging es im Prolog die Stage 5 bergauf. Die längste aller Stages und mit zwei sehr kniffligen Spitzkehren und dem ein oder anderen verblockten Part. Der Prolog für alle Biker ohne Motor verlief am Hang unterhalb der Burg in Aschau und bestand aus einem schottrigen schmalen Wanderweg, der sich in Spitzkehren nach unten bis zum Festhallengelände zog. Die Startplatzierung wurde nach dem Prolog bekannt gegeben und wir fieberten dem Rennen entgegen.

Am Sonntag lagen 6 Stages vor uns und Sonnenschein, der knapp 30° C auf das Thermometer brachte. Also hieß es, die Trinkblase komplett zu füllen und die Verpflegungsstation ansteuern, um den Temperaturen zu trotzen. Bei Stage 1 und 2 war eher Ausdauer statt Technik gefragt, hier hieß es einfach: Treten, treten, treten und so schnell wie möglich ins Ziel kommen. Anders als die ersten Stages waren 3,4 und 5 die verblockten und anspruchsvollen Strecken. Man musste großen Steinen ausweichen, die perfekte Linie finden und die Geschwindigkeit halten, was ohne Motor gar nicht so einfach war. Da habe ich Kevin doch etwas beneidet.

Aber weiter geht’s ... Jetzt wartete ja nur noch eine Strecke auf uns. Nochmal das kleine Stück an der Burg nach oben und schon schoss noch mehr Adrenalin in die Adern. Mit dazu kam, dass an dieser Stage überall verteilt Zuschauer standen und uns anfeuerten, was das Zeug hielt. Mit Tröten und Geschrei fuhr man dann den Hang hinunter ins Ziel.

Auch wenn das Siegertreppchen bei uns noch nicht ganz in Sicht war, hatten wir eine Menge Spaß am Rennen und sind ohne Verletzungen ins Ziel gekommen. Trotz Tubeless und guter Vorbereitung, forderte das ruppige Gelände leider dennoch ein Opfer. Das Schaltwerk von Sascha’s MTB verabschiedete sich in Stage 3 an einem Stein. Genauer Unfallhergang ist leider unklar. Sehr ärgerlich, aber es gibt eine Revange beim nächsten Rennen. Wir freuen uns drauf ...

 

16. Bank1Saar MTB Marathon ...

...mit Christoph Kreis und Peter Reintgen ...


16. Bank1Saar MTB Marathon in St. Ingbert



Peter Reintgen und Christoph Kreis vom All Mountains Racing Team gingen auf der Mitteldistanz ( 44 km, 1.200 Hm ) an den Start. Peter fuhr auf der anspruchsvollen Strecke mit wunderschönen Trails ein sehr gutes Rennen und belegte in seiner Alterklasse einen hervorragenden 2. Platz. In der Gesamtwertung erreichte er den Platz 27, bei immerhin über 200 Startern in diesem Rennen.


Für Christoph Kreis hat es im sehr stark besetzten Feld immerhin zum 14. Gesamtrang und einen 10. Platz in der Elite mit einem Rückstand zum Gesamtersten von nur 5 min. gereicht. Wir gratulieren, klasse Leistung!



Am nächsten Wochenende geht es dann zum Sebamed Bike Day, wo hoffentlich eine noch bessere Platzierung herausspringt!

 

 

 



Whistler in Kanada: ein Traum ....

Jutta im Bike Paradies ...


Whistler, Kanada: ein Traum wird wahr!

 

Ende Juni 2015 war Jutta Hofmann, Fahrerin unseres Racing Teams, gemeinsam mit 5 Freunden im kanadischen Whistler und Umgebung unterwegs. Whistler, mit seinem Bikepark und der sagenhaften Landschaft, das ist das Bike Paradies auf Erden, und die Erwartungen der Biker wurden mehr als übertroffen!

Entweder waren die fünf beim Training im Bikepark, oder sie lernten in geführten Enduro Touren so bekannte Trails wie den Full Nelson, den Pseudo Tsuga, Kill Me Thrill Me, Young Lust oder auch den Comfortably Numb kennen.

 

Begeistert war Jutta vor allem von Ihrem Specialized Enduro S-Works, Ihrer eierlegenden Wollmilchsau, wie sie Ihr Bike beschreibt. Mehr dazu findet Ihr in Ihrem spannenden Reisebericht!

 

Und hier der LINK!!!

 

 



14. Überwald Bike Marathon

in Wald-Michelbach


14. Überwald Bike Marathon am 31. Mai 2015 in Wald-Michelbach - Siedelsbrunn

 

Der Überwald Bike Marathon eröffnet in diesem Jahr die Rosbacher Bike Challenge, zu der u.a. auch der Wiesbaden Bike Marathon gehört! Er biete eine Kurzstrecke mit 25 km und ca. 500 Hm, eine Mittelstrecke mit 50 km und ca. 1.000 Hm sowie eine Langstrecke mit 75 km und ca. 1.500 Hm. Somit hatte jeder der gemeldeten Biker die Qual der Wahl, für welche der anspruchsvollen Strecken er sich entscheiden sollte.

 

Die 3 gemeldeten Fahrer des All Mountains Racing Teams, Olli Bechler, Andreas Bernhardt und Christoph Kreis entschieden sich für die Mitteldistanz, die rund um den Hardberg führte. Die technisch sehr anspruchsvolle Strecke zeichnet sich durch einen sehr hohen Trailanteil und recht knackige Anstiege aus. Zu einer der spektakulären Downhillpassagen gehört ohne Zweifel die Abfahrt durch die enge Sauhol.

Kurz nach Beginn des Rennens hatte Andreas Bernhardt einen schweren Kettenklemmer, der ihn Zeit kostete. Diese verlorene Zeit konnte er trotz eines stark gefahreren Rennens nicht mehr aufholen. So beendete er das Rennen zusammen mit Olli Bechler, der ihm "Pannenhilfe" leistete, mit einer zufriedenstellenden Platzierung.

 

Christoph Kreis hatte aufgrund einer überstandenen Erkältung einen leichten Trainingsrückstand. Es gelang ihm trotzdem ein starkes Rennen, das er schließlich als 6. in seiner Alterklasse und Gesamt 10ter beendete.

 

 



28.9.: Peter und Ecki beim

MTB Festival in Büchel


Mountainbikefestival Büchel 2014 


Am Sonntag, den 28.09.2014 haben Peter und Ecki das All Mountains Racing Team beim diesjährigen Mountainbikefestival in Büchel erfolgreich vertreten.

 

 

Im Gegensatz zu den letzten Jahren war das Wetter in Büchel gut und die Strecken überwiegend trocken. Die Organisation war perfekt, jedoch führte die Strecke überwiegend über breite Forstwege und Asphalt.

 

 

Peter und Ecki kämpften bei der extrem schnellen Strecke dennoch um jeden Meter und erreichten in ihrer Altersklasse gute Platzierungen.

 

 

Nach dem Rennen sorgten beide Fahrer bei sommerlichen Temperaturen, Nudeln mit Tomatensauce und einer eiskalten Cola für einen entspannten Saisonabschluß.

 


Ergebnisse Mittelstrecke 57km/1050hm

 

Peter 4.Platz Senioren II in 2:11:19

Ecki 15.Platz Senioren II in 2:24:43



14.9.: das Racing Team beim

5. Sebamed Bike Day


14.9.2014: 5. sebamed Bike Day 2014 mit MTB-Marathon Meisterschaft Rheinland-Pfalz

 

 

Am Sonntag, den 14.09. 2014 starteten Chris, Peter, Olli Be und Ecki, sowie Andi beim fünften sebamed Bike Day 2014. Die gleichzeitig durchgeführte MTB-Marathon Meisterschaft Rheinland-Pfalz bescherte unseren Fahrern eine extrem harte Konkurrenz.

 


Bei perfekten Bedingungen und tollen Strecken mit zum Teil technischen Trails gab Chris auf der Kurzstrecke mit 40 Km alles! Kurz vor Schluß wurde er bei einem Überholmanöver abgedrängt und stürzte. Mit verletzter Schulter und defektem Rad schleppte er sich in einer dramatischen Aktion ins Ziel und erlangte noch den 3.Platz!! Superleistung Chris!!

 


Andy, Peter, Olli Be und Ecki kamen gut durch die technischen Trails auf der Mittelstrecke mit 60 km und 1410 Höhenmeter.

 


Andy zog gegen die zahlreichen Profifahrer alle Register und schaffte den 4.Platz in seiner Altersklasse. Auch Peter, Ecki und Olli kamen sehr gut durch und erreichten gute Platzierungen angesichts der harten Konkurrenz.

 

Ergebnisse Kurzstrecke 40 km/960hm

 

Chris 3. Platz Elite m in 1:35:57


Ergebnisse Mittelstrecke 60km/1410hm

 

Andy 4. Platz Senioren I in 2:27:29
Peter 8.Platz Senioren II in 2:42:47
Ecki  26.Platz Senioren II in 2:58:47
Olli Be, 45.Platz Senioren I in 3:18:32



13.9.: Endura Alpentraum ...

252 km, 6.078 Hm, 4 Helden ...


 

13.9.2014: der Endura Alpentraum 2014

 

Wow, Ralf von AllMountains hatte uns gewarnt: „Es wird hart.“ Und, so viel sei vorweg genommen, das war es auch. Hammerhart. Und zugleich, mit ein paar Tagen Abstand, ein wunderschönes Erlebnis, das mir wieder einmal zeigte, warum ich Rennrad fahre.

 

Aber von vorne: Im Sommer kam Ralf auf uns (Christian, Jörg & Jörg) zu und bot an, eine Teilnahme am Endura Alpentraum zu organisieren. 252 km und 6078 Höhenmeter? Von Sonthofen nach Sulden in Südtirol? Na klar, machen wir. Als Viererteam sind wir schließlich angetreten und jetzt überspringe ich mal die Stunden, in der wir uns aufgeregt einen Wolf geplant, die Räder gecheckt, x Mal die Strecke analysiert, über Ernährung philosophiert und die Zeitlimits kalkuliert haben.



Am 13.9. ging es los: Start um 6.30 Uhr und natürlich fing es pünktlich auf die Minute an zu regnen. Knapp 500 Teilnehmer. Alle nervös. Die üblichen Startzonenwitze. Ansprache der Bürgermeisterin. Kurz. Gut. Und dann: Ab! Zuerst das Oberjoch. Nun ja, 6%, 7%, zum Einrollen, „who cares“? Erste Verpflegung in Elmen. Aber dann: Das Hahntennjoch. 10%, 11%, 12%, 13%. Nicht als Rampen, sondern kilometerlang.  Kompaktkurbel, klar, 30er Ritzel, ein Muss! Und dann, nach Imst: Die Pillerhöhe. 17%? Jepp, solche Rampen kennen wir auch aus dem Taunus. Doch 11-14% über Kilometer? Ohne Worte.

 

Was dann folgte, war Spaß pur: Der Regen hörte auf und die wilde Hatz über den Reschenpass nach Laatsch ging los. Zeitlimit bei km 195! Nur, wer bis 15.30 Uhr dort ankam, durfte über das Stilvser Joch, der Rest musste eine Abkürzung nehmen. Also haben wir die ersten 195 km mit 3550 Höhenmeter mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 24,7 km/h abgespult. Für uns alte Säcke klasse!

 

Dann kam der Umbrailpass und anschließend das Stilvser Joch. Dazu gibt es wenig zu sagen, rauf auf 2750 Meter über NN ist immer schwer, vor allem aber mit einer fetten Marathondistanz und dann schon weit über 4000 Höhenmetern in den Beinen. Aber dann, und das kann mir keiner mehr nehmen, kam mit der Abfahrt über 48 Kehren das vielleicht Schönste und zugleich technisch Anspruchsvollste, was ich als Rennradfahrer je erlebt habe: Die Ausblicke, die Kehren, richtig bremsen, Kurven sauber an- und ausfahren, Felgen nicht zu heiß bremsen, Gewicht nach hinten, Antreten ab Scheitelpunkt, Speed, Auto versägen … oh Mann, DAFÜR liebe ich unseren Sport.

 

Letzte Verpflegung Gormagoi, und danach noch 600 Meter rauf nach Sulden. Ja ja, klingt wie Ausrollen, aber noch einmal 13% waren brutal. Der Puls kaum noch über GA1-Niveau, weil die Kraft ausging. Nur bei meinem Mit-Jörg scheinbar nicht, der bekam auf einmal „zweite Luft“, aber – Ehrensache – wir rollten Arm in Arm ins Ziel. Ein unbeschreibliches Gefühl. Für ein paar Momente das pure Glück.

Die Zeit? Ziemlich genau 13 Stunden brutto. Aber – ganz ehrlich – wen interessiert´s?

Jörg

 

PS: Natürlich sind wir auch nächstes Jahr wieder dabei!
PPS: Danke dem AllMountain-Team für das Bike-Fitting.

 

 

Bike Attack in Lenzerheide ...

... wie Alex das Feld aufrollte ...


 

Sonntag, 10. August 2014, Bike Attack 2014 in Lenzerheide, Schweiz

Im Januar 2014 stellte ich mir die Frage: Was will ich in diesem Jahr erreichen?
So kam ich auf die Idee an der Trail Trophy Latsch und der Bike Attack in der Lenzerheide teilzunehmen. Nachdem die Trail Trophy gut gelaufen war, wollte ich mehr.

Im August war  es dann soweit. Donnerstag war mein erster Tag  in der Lenzerheide. Das Wetter war gut und ich ging mit meinem Bikekumpel  Helge auf Erkundungstour. Die Strecke war lang und sehr geröllig im oberen Teil.

Danach ging es über ein Wiesenstück in den 2. Abschnitt des Bikeparks. Dieser war sehr flowig, ließ aber nicht viel Platz zum Überholen. Gegen Mittag ging es auf den Gegenhang. Dieser gehört zwar nicht zur Strecke, aber die Trails muß man gesehen haben. Am Freitag wurde die offizielle Strecke für das Training geöffnet. Es ging vom Rothorn  über die Talstation rüber bis nach Churwalden. Auf der Tagesordnung stand eine 20 km lange Strecke mit 2000HM bergab und 140HM Gegenanstieg. Klingt zwar nicht soviel, ist  es eigentlich auch nicht. Helge und ich schauten uns Sektion für Sektion die Strecke an und machten uns auf die Suche nach der perfekten Linie. Unterwegs trafen wir Sven,  einen Einheimischen, der alle zwei Wochen hier ist und jeden Stein per DU kennt. Er gab mir wirklich sehr gute Tipps und Tricks; danach sind wir nochmal abseits der Strecke  unterwegs gewesen.



Am Samstag regnete es wie aus Eimern. Ausgerechnet da war die Qualifikation für die Startblöcke angesagt. Und da kam mir die Idee; ich würde die Quali einfach auslassen und als Letzter ins Rennen gehen. Außerdem waren meine Arme und Beine schon etwas müde von den beiden anderen Tagen. Also machte ich mit meiner Familie einen Ausflug nach Chur und bin gegen Mittag zur Strecke, um mir die letzten Fahrer anzuschauen. Das Wetter wurde jetzt besser und die Strecke konnte etwas abtrocknen. Die Qualizeiten zeigten, welche Differenzen zwischen den Fahren bestanden. Der Letzte kam mit mehreren Pannen nach 3,5 Stunden ins Ziel. Schnellster war der Portugiese Claudio Loureiro mit 15,24 Minuten.

Für mich wurde klar, daß dies eine ganz harte Nummer werden würde. Also gingen wir wieder ins Hotel und ich machte mein Bike nochmal für das Rennen zurecht. Abends gings dann früh ins Bett. Sonntag war der Renntag. Ich wachte auf und die Sonne stand über der Lenzerheide. Ziemlich aufgeregt stand ich auf und ging zum Frühstück.
Vor Aufregung hatte ich fast nichts runterbekommen. Ich zog mich um, packte mein Bike und machte mich auf den Weg zur Talstation. Dort standen schon unzählige andere Biker. Es ging mit der Sechsergondel auf die Mittelstation und danach mit der Großraumgondel auf den Gipfel des Rothorns. Dort waren wir also. Unzählige Bikes und Fahrer standen
schon oben und warteten auf den Startschuß.


Das Restaurant hatte extra  für diesen Event schon um 8 Uhr geöffnet, damit sich die Fahrer nochmal stärken konnten. Es war 11:00 Uhr und noch zwei Stunden bis zum Start der Herren. Oben waren es gefühlte 0 Grad und fast alle hielten sich im Restaurant oder der Liftstation auf um nicht zu frieren. Manche machten noch Warmups und andere saßen beim Kaffee. Ich ging zum Start und ging die Strecke nochmal im Kopf durch. Langsam wurde ich unruhig und mein Pulse fing an höher zu schlagen (laut Polar hatte ich 125 Schläge). Mir wurde klar, daß das eigentlich ein blöde Idee war, aber kneifen gab es nicht. Nicht etwa weil die Strecke so hart war, sondern weil von den 777 Startern nur noch 550 angetreten waren.  Jetzt hieß es: Augen zu und durch. 12:30 Uhr : Start der Frauen.

Wir hatten eine super Aussicht und konnten die 36 Mädels schön anfeuern. 12:50 Uhr : Wir begaben uns alle zu unseren Startblöcken. Neben mir steht ein Typ mit Besen am Rucksack. Als ich ihn ansah, lachte er nur und meinte: "Keine Angst. Mein Job ist hier nur den letzten zu markieren. Aber  mach Dir keinen Stress. Es wird eine Weile dauern bis wir es über die Startlinie schaffen".


Kurz darauf wurden alle Startblöcke zusammengeschoben.

13:00 Uhr : Lets get ready to rumble. Der Startschuß fiel und es gab kein zurück mehr. Ich machte mein GPS an und zog meinen Rucksack an. Es dauerte fast 2,5 Minuten bis ich über die Startlinie fahren konnte. Kurz darauf war das erste Schieben angesagt. Die Strecke war einfach zu schmal zum Überholen oder einfach nur fahren. Nach der zweiten Kurve konnte ich endlich Gas geben und hatte mir direkt 20 Fahrer geschnappt. Danach ging es durch die Galerie in einen langen Verbindungstunnel. Hier konnte ich auch nochmal zwei Fahrer überholen. Kurz danach wurde es wieder hell und wir kamen auf der anderen Seite des Berges raus.


Hier wurde es kurz schnell bevor es in einen Singletrail ging. Leider gab es auch hier fast keine Möglichkeiten zum Überholen. Kurz bevor es in den Bikeparkabschnitt ging, konnte ich nochmal einige Fahrer überholen. Im Park merkte ich, daß die Linienwahl völlig umsonst wahr. Hier galt es einfach nur runter zu kommen, da sich hier Einige schwer taten und es nur langsam runterging. An der Talstation angekommen hatten wir das Gröbste geschafft. Jetzt galt es Kraft am Berg zu zeigen. Mit kurzen aber schmerzhaften Anstiegen ging es nach Churwalden. Die Strecke forderte nochmal alles von einem ab. Es gib durch grosse Schlammlöcher und über extrem rutschige Wiesen. Hier konnte ich aber nochmal punkten. Über einen kleinen Abschlussdrop ging es endlich ins Ziel. Ich war war überglücklich und absolut fertig. Trotzdem war es mal eine Erfahrung wert.

Am Ende Stand Platz 404 mit der Zeit 1:03.13,6.


Happy Trails
Euer Alex

Trail Trophy 2014 Breitenbrunn

... 3 Mädels rocken das Erzgebirge ...


Samstag/ Sonntag 12./13. Juli 2014: Trail Trophy Breitenbrunn 2014

Über 260 Starter gingen am Wochenende vom 12. bis 13. Juli im Erzgebirge bei der zweiten TrailTrophy der Saison an den Start.

Bei teils sonnigem Wetter und dem einen oder anderen Schauer waren die Bedingungen auf den Trails recht anspruchsvoll, da etliche Passagen durch feuchte Wurzeln und Steine den Teilnehmern eine gehörige Portion Fahrkönnen und Kondition abforderten.

Die Stages waren viel tretlastiger als in Latsch, Atmosphäre und Stimmung aber wieder einmal grossartig! Da wir endlich mal ein reines Mädels-Team aufstellen wollten, hat Irina Koch, unsere Netzwerkerin, gleich 2 Spitzenfahrerinnen für das All Mountains Racing Team engagiert. Jana Götze (Team LAST, Platz 1 in Latsch und Breitenbrunn) und Yvonne Lindecke (Liteville Syntace, Platz 2 in Breitenbrunn) gingen mit Irina und mir an den Start.

Leider kam es zu keiner anderen Mädels-Teambildung, so dass wir kampflos mit einem Ehren-Sonderpreis belohnt wurden :0)

Es war wieder mal eine rundherum gelungene Veranstaltung.

Ergebnisse:
http://www.sportident.com/timing/ergebnis/nergendurokatlang.php?wkid=20140712649219&w=n&sprache=de&bahnauswahl=A&ref=&art=&katsel=WWoA

Video:
http://vimeo.com/100974697

 

3. Wiesbaden Bike Marathon

... ein tolles Event auf der Platte ...


Sonntag, 6. Juli 2014: 3. Wiesbaden Bike Marathon

Am Sonntag, den 06.07.2014 war das All Mountains Racing Team bei perfekten Bedingungen am Start des Wiesbaden Bike Marathon 2014:
 
Langstrecke 82 km:  Andy und Peter kämpften sich auf der Langstrecke auf den schnellen und sehr griffigen Trails sofort an Spitze. Leider schlitzte sich Andy den Hinterreifen auf und zu allem Übel brach auch noch das Ventil ab. Obwohl Peter stürzte und sich verfuhr, machte er ein tolles Rennen und erreichte den 10. Platz in seiner Altersklasse!!
 
Mittelstrecke 42 Km:  Aufgrund von abgerissenen Flatterbändern und zum Teil nicht eindeutigen Markierungen verfuhren sich zahlreiche Fahrergruppen (so auch Jutta und Olli) und mussten zusätzliche Kilometer absolvieren. Jutta hatte am Ende des Rennens statt 42 ganze 50 km in den Beinen! Olli kehrte glücklicherweise nach einer Weile wieder auf den richtigen Trail zurück, konnte die verlorene Zeit aufholen und kam nach 2 Stunden 27 Minuten ins Ziel. 



Walter kämpfte sich trotz starker Rückenschmerzen in 2 Stunden 26 Minuten durch das Rennen.

Chris und Ecki kamen mit den Bedingungen auf der sehr schnellen Mittelstrecke gut klar. Chris setzte sich sofort  an die stark umkämpfte Spitze und erreichte den sechsten und somit besten Platz des All Mountains Racing Teams!! Ecki fuhr zu Beginn in der Spitze mit, musste sich aber dann zurückfallen lassen, um am Ende das Rennen nach 2 Stunden 8 Minuten erfolgreich beenden zu können.
 
Ergebnisse 82 Km:
 
Peter:  10.Platz Senioren 2  in 04:03:16.0
 
Ergebnisse 42 Km:
 
Chris: 6.Platz Herren in 01:47:10.7
Walter: 16.Platz Senioren 3 in 02:26:55.6
Ecki: 23.Platz Senioren 2  in 02:08:50.2
Olli: 41.Platz Senioren 1 in 02:27:16.1

15. CANYON Rhein Hunsrück MTB Marathon

Ecki und Olli Be starten in Rhens ...


Sonntag, 22.Juni 2014: 15. CANYON Rhein Hunsrück MTB Marathon

 

 

Am Sonntag, den 22.06.2014 waren Olli Be und Ecki beim 15. CANYON Rhein Hunsrück MTB Marathon in Rhens hochmotiviert am Start.

 

Bei traumhaften Wetter und sommerlichen Temperaturen gingen beide mit insgesamt 1089 Teilnehmenden (Rekordteilnehmerzahl) auf der Mittelstrecke mit 50 Km und 1200 Höhenmeter in das perfekt organisierte Rennen.

Leider hatten beide von Beginn an mit Schwierigkeiten zu kämpfen: Olli Be musste sich wegen einer defekten Speiche mit einem bleischweren Ersatzlaufrad und Ecki mit einer leichten Zerrung im Oberschenkel durch die schönen, aber sehr staubigen Trails durchbeißen.

 

Dennoch kamen beide gut ins Ziel und feierten ihren persönlichen Sieg mit alkoholfreiem Freibier!

 

Ergebnisse Mittelstrecke 50 km/1200 HM:

 

Ecki:   26. Platz Senioren II in 2:30:09
Olli Be: 41. Platz Senioren I in 2:42:42
 


 

10. Schinderhannes MTB Marathon

... fast das komplette Racing Team am Start ...


Sonntag, 18. Mai 2014: 10. Schinderhannes MTB Marathon

Am 18. Mai starteten Sabika, Jutta, Ecki, Andi und Olli Be mit moralischer Unterstützung von Walter (danke!) beim 10. Schinderhannes Marathon in Emmelshausen.

Perfekte Temperaturen, eine super Organisation (trotz Rekordteilnehmerzahl von über 1000 Teilnehmern) und tolle Strecken mit großem Trailanteil, inkl. einiger Matschpassagen, erwarteten uns. Sabika und Ecki starteten auf der Kurzstrecke mit 37 km und 800 hm, kamen auf der technischen Strecke sehr gut durch und Sabika erkämpfte sich direkt den 3. Platz Gesamt bei den Frauen. Glückwunsch – ein toller Saisonstart!!

Auch Ecki kam die Strecke zu Gute und er erlangte den 12. Platz in seiner AK!

Olli Be, Jutta und Andi nahmen die Mittelstrecke mit 68 km und 1600 hm in Angriff.



Andi, der mit seinem Fully starten musste, fuhr außer Konkurrenz und erwartete seine beiden Teamkollegen Olli
und Jutta an der ersten Verpflegung bei km 25 und begleitete und unterstützte sie während der restlichen Strecke.

So wurde es ein vergleichsweise kurzweiliges und lustiges Rennen mit kleineren Unterbrechungen (Jutta landete
quasi kopfüber in der größten Pfütze des gesamten Rennens,  musste zum Ufer zurückschwimmen und Andi unterschätzte
die Breite seines Lenkers und konnte sich 10 m unterhalb des Trails glücklicherweise lachend an einen Baum retten).

Olli Be hatte gegen Ende der Strecke wieder mit Krämpfen zu kämpfen, befolgte aber erfolgreich Markus Rat, einfach weiterzufahren.
So kamen wir alle unbeschadet und glücklich ins Ziel.


Vielen Dank Andi für die Verpflegung, Motivation und das Geraderücken der Bremse am Lenker!!!
Es war mal wieder ein tolles Rennen mit dem Team. Markus, Du fehlst!

Ergebnisse Kurzstrecke 37 km/800hm

Sabika  3. Platz Frauen in 2:02:13
Ecki            12. Platz Senioren II in 1:50:22

Ergebnisse Mittelstrecke 68km/1600hm

Jutta   10. Platz Frauen in 3:54:45
Andi (ausser Konkurrenz) Senioren I in 3:54:48
Olli Be, Senioren I in 3:58:25

17. SKS-Kellerwald Bikemarathon

Andreas Bernhardt eröffnet die Saison 2014


Sonntag, 13. April 2014
17. SKS-Kellerwald-Bikemarathon

Zum Saisonauftakt stand wie jedes Jahr der Kellerwald Bikemarathon als erstes

Rennen auf dem Programm. Die Bedingungen waren sehr gut, aber dennoch, eines

war klar: es ist kalt!

Bei 4 ° C im Startblock zu stehen ist die erste harte Herausforderung des Tages und jeder

sehnt sich nach dem Startschuß. Nach dem erlösenden Knall geht es auf die 80 km lange

Strecke, die aus zwei Runden besteht, was pschychologisch nicht ganz einfach ist.

 

Die teils sehr steilen Anstiege müssen zweimal gefahren werden und so weiß man im

voraus, worauf man sich eingelassen hat. Ich hatte mir vorgenommen, die erste Runde

nicht zu schnell anzugehen, was mir in der Praxis aber nicht gelang, da ich natürlich vorne

dabei sein wollte und somit als neunter in die zweite Runde fuhr.

 

Das rächte sich wenig später bei einem längeren Anstieg und ich musste eine größere

Gruppe fahren lassen.

 

Der Rest des Rennens verlief gut für mich. Das Ergebnis dieses kleinen Einbruchs: elf Plätze

verloren und als 20. gesamt ins Ziel gerollt.

 

Als erstes Rennen der Saison ist das Ergebnis in Ordnung, aber auch ausbaufähig.


Ich freue mich bereits auf die nächsten Rennen in 2014.

 

Ergebnis 80 km:

 

Andi: Ges.:   20. Platz
         AK.:       9. Platz

 

 

21,1 km Roma - Ostia - Halbmarathon

Markus Wendl mit 11.500 Läufern in Rom


Sonntag, 2.3.2014: 21,1 km Roma – Ostia: der italienische Halbmarathonklassiker


Ein Saisonhighlight muss nicht zwangsläufig am Ende der Saison stehen - dachte ich
mir, als ich den Lauf und den Flug gebucht hatte. Als Motivationskick kann man
ja auch mal zum Saisonauftakt etwas Besonderes machen. Und so flog ich mit
einem Freund über Fasching nach Rom, um an einem echten Klassiker teilzunehmen.
Seit 1974 wird der Halbmarathon ausgetragen, das heißt 2014 war die 40. Auflage.

Zu dem Jubiläumslauf hat noch der ein oder andere Läufer gemeldet, und so stand
ich mit rund 11.500 Menschen an der Startlinie. Echt ein Hammer. So eine Riesenveranstaltung 

hatte ich bislang noch nicht.


Nach dem Startsignal war es dann soweit. Nach einer Schleife durch das westliche Rom
ging es auf die Via Christoph Columbus, die über zwei Hügel schnurgerade nach
Westen zum Meer verläuft. Nach 1h 32‘ war der Lauf für mich vorbei. Ich durfte
damit die Strecke deutlich länger genießen, als die afrikanischen
Spitzenläufer, die nur knapp eine Stunde unterwegs waren.


Der Lauf war in Rom natürlich nicht alles. Ein hardcore Sightseeing (insgesamt rund 20km)
musste sein – in der ewigen Stadt.


Platzierung:


1904./11300 gesamt


399./AK


Dünsberg Mountainbike Marathon

1. Platz für Sabika, Andi vorne mit dabei


Sonntag, 15.9.2013: Dünsberg Mountainbike Marathon in Biebertal


Am letzten Sonntag entschieden Sabika und Andi spontan, im Biebertal beim Dünsberg Mountainbike Marathon zu starten.

Sabika nimmt die Kurzstrecke in Angriff, immerhin sind 54 km mit 1.370 Höhenmetern zu bewältigen.  Bei den Damen gewinnt Sie mit einem Start- Ziel Sieg und darf somit später ganz oben auf dem Treppchen stehen.



Andi entscheidet sich für die Langstecke, dort sind 81 km mit 1.970 Höhenmetern zurückzulegen. Er kann sich lange auf dem sehr traillastigen Kurs in der Spitzengruppe behaupten, bis leider ein Defekt am Hinterrad alle Aussichten auf eine Top Platzierung zu nichte machen.



Trotz allem fährt er noch auf einen guten 14. Platz Ges. und AK. 6. Platz.



Ergebnisse:


Damen:
Sabika     1. Platz Ges.


Sen1:
Andi          6. Platz

 

Vulkaneifel BikeMarathon in Daun

Christoph Kreis: eine sensationelle Aufholjagd


Sonntag, 15.9.2013: VulkanBike Eifel-Marathon in Daun


Am vergangenen Sonntag startete im schönen Eifelstädtchen Daun wieder der VulkanBike Eifel-Marathon, zu dem sich ca. 1.500 Mountainbikerinnen und Mountainbiker angemeldet hatten.


Aufgrund des starken Regens waren die ohnehin anspruchsvollen Strecken quer durch die Vulkaneifel aufgeweicht und forderten von allen Fahrern höchste Konzentration und fahrtechnisches Können.


Christoph Kreis hatte sich kurzfristig entschlossen, auf dem Sporttrack mit 38 km und ca. 900 hm zu starten. Vor Ort erfuhr er, dass er als "Nachmelder" trotz Lizenz nicht im vorderen Lizenzblock und auch nicht in der ersten Startgruppe starten durfte. So musste er zusehen, wie sich ca. 200 Mountainbiker auf die Strecke machten.


Christoph konnte dann endlich im 10 Minuten später startenden 2. Block sein Rennen und seine Aufholjagd beginnen. Nach etwa 8 Minuten war er bereits auf den letzten Fahrer der 1. Gruppe aufgefahren und überholte dann Fahrer um Fahrer.


In einer Zeit von 1.35.56 erreichte er von insgesamt 323 Fahrern auf dieser Strecke als Gesamt 4. - mit nur 1 Minute Rückstand auf den Gesamtsieger - und als 1. der MHK das Ziel.

 

Iron Man 70.3 und Duathlon

Saisonabschluss für Markus Wendl


Markus Wendl: Saisonhighlight und Saisonabschluss


Sonntag, 1.9.2013: Cologne 226 half Iron Man: die Mitteldistanz in Köln

Nachdem unsere Staffel bei den Ironman 70.3 European Championship in Wiesbaden erfolgreich abgeschnitten hatte, hatte ich wieder Lust bekommen, eine Mitteldistanz zu absolvieren. Da bietet sich immer wieder Köln an. Nicht ganz so teuer, trotz eines kleinen Makels gut organisiert, Regattaschwimmbahn, flache Radstrecke, viele Zuschauer an der Laufstrecke...

Beim Anmelden und Einrichten der Wechselzone habe ich drei Vereinskameraden und einen Arbeitskollegen getroffen. So konnten wir noch Informationen über den Wettkampf austauschen und uns viel Spaß und Erfolg wünschen.

Von einem kleinen  Feuerwerk eingeleitet, starteten über 700 Teilnehmer auf der Mitteldistanz bei optimalen Wetterbedingungen. Im Gegensatz zu anderen Wettbewerben, wie beispielsweise Wiesbaden, stellt die Navigation beim Schwimmen in Köln kein Problem dar. In einer Tiefe von rund einem Meter sind längs zur Schwimmrichtung Leinen gespannt, an denen man sich, ähnlich wie im Schwimmbad, orientieren kann.



Die Radstrecke ist topfeben und eigentlich für Superzeiten gut. Wenn der Wind nicht gewesen wäre. Aber der war ja für alle da, so ist das dann schon o.k. Die Laufstrecke führte über die Ost- und Westseite des Rheinufers. Wir mussten vier Mal die Rheinseite wechseln und dabei auch über eine Wendeltreppe auf eine Rheinbrücke steigen. Die Treppe sorgte durch ihr (zumindest für mich) hohes Krampfpotential für etwas Abwechslung beim Laufen ;-).

Im Zielbereich, den ich nach knapp 5 Stunden betreten durfte, tauschten wir uns noch kurz über den Tag aus und wollten die Heimreise antreten. Und jetzt kommt der organisatorische Malus. Der Shuttelbus vom Zielbereich an den Start (hier standen ja unsere Autos) nimmt keine Räder mit. So durften wir uns jetzt gute 12 Kilometer quer durch Köln ‚ausfahren’. Und trotzdem: Köln ist eine Empfehlung wert. Schöne Strecken, gute Wettkampfverpflegung, nur nette Helfer...

Markus Wendl
4:56,46   28.Platz

 

Samstag, 14.9.2013: Powerade Duathlon in Eisenbach ( Gemeinde Selters, Taunus )

Zwei Wochen nach Köln kam dann auch schon der Saisonabschluss. Im krassen Gegensatz zu der Großveranstaltung steht ein kleiner aber feiner Duathlon in Eisenbach (Selters/Ts) im Wettkampfkalender.
Das Format des Wettkampfes: 2,5km Laufen, 20km Fahren (MTB oder Cyclecross), 2,5km Laufen.


Wahrscheinlich wegen der nicht allzu optimistischen Wetteraussichten haben nur rund 50 Starter den Weg nach Eisenbach gesucht. Die Veranstaltung zeichnet sich durch ihr wirklich familiäres Ambiente aus. Die Landfrauen backen Kuchen, kochen Kaffee, die freiwillige Feuerwehr regelt im Ort den Verkehr, der Bürgermeister hält eine kurze Rede und gibt den Startschuss ab.

In der ersten Laufrunde noch frisch, kam ich nach knapp 10 Minuten in die Wechselzone und stieg auf mein Rad. Während des Radsplits fing es ordentlich an zu schütten. Ich freute mich schon riesig, beim zweiten Wechsel in Laufschuhe zu steigen, in denen wahrscheinlich Pfützen stehen. So war es dann auch. Mit dem Erreichen der Ziellinie, die auf einer kleinen Kuppe liegt, war der Puls das letzte Mal für dieses Jahr dem Maximalwert nahe und der letzte Wettkampf für 2013 absolviert. Nach einer warmen Dusche ging es direkt an die Kuchentheke und anschließend nach Hause.

Der Duathlon in Eisenbach ist DIE Einsteigerveranstaltung für reine Mountainbiker schlechthin. Der Schwerpunkt liegt auf dem Rad und die kurzen Laufeinheiten vor und nach dem Radfahren machen Spaß und ziehen das Starterfeld auseinander. Vielleicht gelingt es ja im nächsten Jahr, den ein oder anderen zur Teilnahme zu überreden. Das Startgeld beträgt im Übrigen 10 Euro. Daran sollte es nicht scheitern ;-)

Jetzt beginnt das lange Warten auf den Kellerwald Bikemarathon, den Neroman, und all die anderen Frühjahrsklassiker...

Markus Wendl
1:06,52    3.Platz

4. Sebamed Bike Day in Bad Salzig

Sieg für Christoph Kreis


Sonntag, 8. September 2013: 4. Sebamed Bike Day in Bad Salzig

Nachdem der Regen in der Nacht vor dem Marathon noch einmal kräftig die Strecken gewässert und für einige rutschige Passagen gesorgt hat, hatte der Wettergott am Renntag ein Einsehen mit den ca. 400 Startern des 4. Sebamed Bikemarathons.

Vom All Mountains Racing Team startete auf der 62 km Strecke mit 1.600 hm zunächst Peter Reintgen. Er belegte in einem stark besetzten Fahrerfeld einen hervorragenden 29. Platz in der Gesamtwertung und den 5. Platz in seiner Altersklasse.

Auf der mittleren Distanz mit 40 km und 960 hm startete Christoph Kreis. Es gelang ihm, gleich zu Beginn des Rennes an die Spitze zu fahren. Diese Position ließ er sich nicht mehr nehmen und fuhr somit als Erster der insgesamt 177 Starter nach 1 h 37‘ 58‘‘ über die Ziellinie.

Leon Pfeiffer startete mit 134 Startern auf der Kurzdistanz mit 28 km und 670 hm. Auch er meisterte die aufgeweichte Strecke hervorragend und belegte den 8. Platz in der Gesamtwertung und den 5. Platz in seiner Altersklasse.

8. MTB Gallahaan-Trail in Oppenhausen

Langdistanz mit Hindernissen ...


Sonntag, 01. September 2013: 8. MTB-Gallahaan-Trail in Boppard-Oppenhausen

 
Nachdem in der Nacht zum (Renn-)Sonntag die letzten Schauer abgeklungen waren, konnte der 8. MTB-Gallahaan-Trail bei trockenem Wetter und angenehmen Temperaturen am 01.09.2013 starten.

Die perfekt ausgeschilderte Strecke versprach mit tollen Trails und zackigen Anstiegen beste Voraussetzungen für spannende Rennen. Christoph Kreis startete auf der Langdistanz mit 72 km und stolzen 2.200 hm. Leider stürzte Christoph bereits bei km 12 und war auch weiterhin  vom Pech verfolgt.

Er musste im Laufe des Rennens insgesamt fünf mal nachpumpen, da die Reifen seines Bikes immer wieder Luft verloren. Trotz dieser  ärgerlichen Zeitverlustes konnte er sich immer wieder nach vorne kämpfen und fuhr schließlich als gesamt 15. und 7. der männlichen Hauptklasse ins Ziel.

2. Wiesbaden Bike Marathon

.. beinahe ist unser Racing Team vollzählig ...


Sonntag, 25.8.2013: 2. Wiesbaden Bike Marathon 2013

Endlich war es soweit: die 2. Auflage des Wiesbaden Bike Marathons startete am Sonntag, den 25.8. im Wiesbadener Nerotal. Trotz andauernder Regenfälle in der Nacht auf Sonntag war die sehr schöne Strecke toll zu fahren und sogar der Kellerskopf konnte gut bezwungen werden :).


Während des Rennes hatten wir Glück und der erwartete Regen blieb aus. Erst mittags setzte er wieder ein, so dass die Siegerehrung ins Zelt verlegt werden musste.

 

Das All Mountains Racing Team war mit Leon auf der Kurzstrecke (30km, 810hm), Ecki und Olli auf der Mitteldistanz (40km, 1190hm) und Chris, Andi, Peter, Walter und Jutta auf der Langstrecke (68km, 2026hm) fast vollständig vertreten.




Sabika übernahm aufgrund einer gerade überstandenen Grippe einen Streckenposten am Kellerskopf und konnte uns dadurch moralisch unterstützen – danke!

Leon auf der Kurzstrecke kam locker und gut durchs Rennen und fuhr in seiner AK auf einen tollen 2. Platz! Glückwunsch!

Ecki und Olli fuhren auf der Mittelstrecke, kamen gut durch und fast zeitgleich ins Ziel.


Genauso ging es auch Andi und Chris auf der Langstrecke, die sich in der 2. Runde in perfekter Team-Manier, abwechselnd im Wind, durchkämpften. Im Ziel hat diese Zeit Andi den 2. Platz in seiner AK beschert.

Chris, der in der Männer Hauptklassse gewertet wird, musste sich, trotz einem fast 23er Schnitt, mit dem 5. Platz zufrieden geben. Durch den Systemabsturz und die etwas chaotische Auswertung wurde Andi leider nicht aufs Treppchen gerufen und erfuhr erst 2 Tage später von diesem tollen Ergebnis. Nachträglich herzlichen Glückwunsch!

Peter Reintgen, zum ersten Mal im All Mountains Trikot am Start, fuhr direkt auf den 2. Platz seiner Alterklasse! Willkommen im Team!

Walter erklärte sich einmal mehr bereit, Jutta auf der langen Distanz zu unterstützen und das Rennen mit ihr zu fahren. Die beiden, inzwischen ein eingespieltes Team, kamen super durchs Rennen und hatten wieder viel Spass dabei.  Jutta erreichte den 2. Platz bei den Damen und zu aller Überraschung fuhr Walter mit dieser Zeit auf den 1. Platz in seiner Altersklasse... so muss das :0)

Kurzstrecke (30km, 810hm)
Leon         2. Platz  (1:25:49)

Mittelstrecke (40km, 1190hm)
Ecki        12. Platz  (2:07:29)
Olli          13. Platz  (2:07:34)

Langstrecke (68km, 2026hm)
Chris       5. Platz  (2:58:27)
Andi        2. Platz  (2:58:33)
Peter       2. Platz  (3:18:57)
Walter     1. Platz  (3:50:39)
Jutta        2. Platz  (3:50:39)

Iron Man 70.3 in Wiesbaden

Team mixed wird Vize Europameister!


Sonntag, 11. August 2013: Sparkassen Finanzgruppe Ironman70.3 European Championship 2013 (Autor: Markus Wendl)

Das Format Ironman70.3 ist eine Triathlonserie, die weltweit ausgetragen wird. Die Zahl 70.3 steht dabei für die Summe der zurückgelegten Distanzen in Meilen. Die einzelnen Distanzen dabei sind 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und abschließend 21 km Laufen.

Das Besondere am Ironman70.3 in Wiesbaden ist zum einen, dass der Wettkampf gleichzeitig die Europameisterschaft ist, zum anderen finden Wettkampfbesprechung und Siegerehrung im altehrwürdigen Wiesbadener Kurhaus statt.

Im letzten Jahr starteten für das All Mountains Racing Team Kerstin Stephan (Laufen), Andreas Bernhard (Radfahren) und ich (im Wasser). Mit einer Teamzeit von 4:43,33 konnten wir den Titel holen, waren stolz wie Oskar und versprachen uns, zur Verteidigung in diesem Jahr wieder am Start zu sein.



Am 11.08.2013 war es dann endlich so weit: Um 8:45 Uhr fiel bei perfektem Triathlonwetter der Startschuss für die Staffeln und der Wettkampf ging los. Das Schwimmen lief gut, die Rempeleien unter und über Wasser hielten sich in Grenzen, und so ging der Transponder, der das Staffelholz ersetzt, nach 32:15 Minuten an Andi, der spätestens in einem Raunheimer Kreisel richtig wach wurde.

Hier fuhr er mit so viel Geschwindigkeitsüberschuss, dass er beinahe gegen einen Bordstein gefahren wäre. Im letzten Moment konnte er das Rad aber noch abfangen und die restlichen 89 Kilometer richtig (und kontrolliert!) Gas geben. Nach fantastischen 2:35 Stunden stieg Andi am Wiesbadener Kranzplatz vom Rad und übergab den Transponder an Kerstin, die auf dem winkligen Kurs durch Kurpark und Kureck noch nicht einmal 1:24 Stunden brauchte, um in das Ziel einzulaufen.

Jeder hatte seine Disziplin um einige Minuten schneller absolviert als im Vorjahr. In der Summe war das Team achteinhalb Minuten früher im Ziel. Trotzdem sollte es nicht reichen. Eine Staffel aus Hockenheim war rund drei Minuten schneller und an diesem Tag nicht zu schlagen. So sind wir Vizeeuropameister geworden, sind mit dem Ergebnis hochzufrieden und freuen uns über die Leistungssteigerung.

Leider ist der Veranstalter bei der Siegerehrung etwas durcheinander gekommen. Mit uns auf der Bühne stand eine reine Männerstaffel, die mit ihrer Zeit in den Mixedstaffeln gewertet wurde. So standen wir nicht als zweite Staffel, sondern als dritte auf dem Podest. Das lies sich anschließend aber problemlos persönlich mit Kai Walter, dem Chief Operating Officer Europe der World Triathlon Corporation klären. Wir haben das Kurhaus sogar noch mit dem richtigen Pokal verlassen, der jetzt Andis Kaminsims schmückt.




Das Projekt Titelverteidigung hat leider nicht ganz geklappt. Die Sache an sich, nämlich die Teilnahme als Staffel hat wieder großen Spaß gemacht. Man ist eben nicht der einzelne Teilnehmer, sondern mit der eigenen Zeit nur Teil des ganzen Teams.


Auseinander gegangen sind wir am Sonntagabend mit der Verabredung, nächstes Jahr wieder am Start zu stehen.

Markus Wendl                                         swim              0:32,15
Andreas Bernhardt                                  bike               2:35,45
Kerstin Stephan                                       run                1:23,54  total (incl T1+T2) 4:34,58

8. Triathlon EDF Alpe D'Huez

Markus Wendl nebst Nachwuchsfahrer ...


Donnerstag, 25.7.2013: 8. Triathlon EDF Alpe D’Huez (50 34 13 29)

Im vergangenen Winter fragte mich ein Freund, ob wir nicht gemeinsam am EDF Alpe D’Huez Triathlon in Frankreich teilnehmen wollen. Nachdem ich mich mit den Eckdaten vertraut gemacht hatte, fiel mir die Entscheidung, nur die Kurzdistanz zu wählen, sehr einfach. Für die Langdistanz standen bei 115 Radkilometern 3000 Höhenmeter plus rund 450 Höhenmeter auf der Laufstrecke auf dem Programm. Um diese Distanzen mit Spaß zu bestreiten, fühlte ich mich nicht fit genug.

Am 25.07.13 war es dann so weit. In einem 14,2 ° kalten Stausee bei Vaujany nahm ich mit rund 1200 anderen Triathleten die Herausforderung an. Das Schwimmen lief für mich gut, lediglich an den zwei Bojen gab es ein wenig Stau, weil sich das große Teilnehmerfeld auf 1,2 Kilometern Strecke nicht wirklich auseinander zog.

Nach dem Wechsel auf das Rad ging es auf die zweigeteilte Radstrecke. Der erste Teil war eine sehr schnelle Passage über 16 Kilometer nach Bourg-d’Oisans. Von dort führte die Strecke die 21 legendären Serpentinen nach Alp D’Huez hoch. Für dieses Teilstück brauchte ich 67 Minuten. Den Streckenrekord, vor 16 Jahren aufgestellt von Marco Pantani, über 38 Minuten konnte ich damit leider nicht brechen;-).

Die anschließende Laufstrecke (7 Kilometer lang) führte von dem auf 1850 Metern gelegenen Alp D’Huez auf einen 2000 Meter hoch gelegenen Hang und wieder zurück in den Ort und für mich nach 2:37 durch den Zielbogen.

 

 



Für mich bleibt ein super Wettkampf in Erinnerung.

Eine unglaubliche Gegend, bei Sonnenbrandwetter Aussicht auf schneebedeckte Dreitausender, 21 sagenhafte Kehren, eine spitzen Organisation ( mit Verbesserungspotential was die Verpflegungsstellen betrifft ), tolle Expo und und und… . Der ganze Ort lebte Triathlon.

Und mir bleibt noch ein großes Dankeschön an meinen Freund, der mich zu der Veranstaltung gebracht hat. Er hat übrigens die Langdistanz als 14./AK unter 7 Stunden gefinisht – Hammer.

Zur Auflösung des Zahlenrätsels in der Überschrift: das war meine Übersetzung am Rennrad.

Ergebnis:

Olympische Distanz: 2:37,03, Platzierung:30./AK

Für Freunde des Bergabradsports bietet die Gegend um Alp D’Huez übrigens super Möglichkeiten. Man kann dort unter anderem mit einer Gondel auf 3300 Meter fahren und anschließend 2610 Höhenmeter ‚absurfen’.

Und unser Nachwuchsfahrer "Markus jun." hat die Strecke schon mal besichtigt und kann es gar nicht abwarten, dabei zu sein:

 

 

 

 

12 h MTB Rennen Külsheim

1. und 2. Platz für's Team!


Samstag, 13. Juli 2013: 12 Stunden MTB Rennen Külsheim 2013

Ein Jahr nach der ersten Teilnahme beim 12h Rennen in Külsheim 2012, ging das All Mountain Racing Team wieder an den Start, unter anderem um zwei Titel (2er Mixed mit Sabika und Andi, 3er Mixed mit Chris, Walter und Jutta) zu verteidigen.

Ein drittes 3er Männer Team wurde kurzfristig ins Leben gerufen und so fuhren Peter Reintgen, Fabian Felix und Henry Meurer auch für unser Team - vielen Dank!

 

 

 

Das 2er Mixed Team mit Sabika und Andi konnte mit großem Abstand und hervorragenden Leistungen ihren Titel klar verteidigen! Großen Respekt und herzlichen Glückwunsch!

 

 



Das 3er Mixed Team (Chris, Walter und Jutta) konnte trotz konstanter Leistungen nicht an den Vorjahressieg anknüpfen und landete auf einem umkämpften, aber glücklichen 2. Platz! Hier gilt besonderer Dank an Chris, der nach über 10 Stunden mit 3 Runden hintereinander alles gegeben hat und hierbei sogar die zweitschnellste Rundenzeit insgesamt herausfuhr... Chapeau, Chapeau !! Mit dieser Leistung konnte er dem Team den 2. Platz sichern.




Das 3er Männer Team hatte leider mit zeitraubenden technischen Defekten zu kämpfen und so erreichten sie in einem stark besetzten Männerfeld den 10. Platz. Wir hoffen, ihr seid nächstes Jahr mit etwas mehr Glück wieder am Start!



Vielen Dank an Andi und Henry für die tolle Vorbereitung vor Ort am Vorabend!

Die Organisation des Rennens war wieder top, das ganze Orgateam und alle Helfer sehr freundlich und motivierend.

Der technische Anstieg gleich zu Beginn und die Hitze setzte jedem zu, aber auf dem schnellen Kurs mit den legendären "Panzerhügeln" hat man das schnell wieder vergessen.

Wir freuen uns auf's nächste Jahr!

X-Terra France - Cross Triathlon

Markus Wendl am 07. Juli 2013


Sonntag, 07. Juli: 14. X-Terra Cross Triathlon in Xonrupt - Massif des Vosges - ein Race Report von Markus Wendl

 

Ein Crosstriathlon ist ein Crosstriathlon – dachte ich. Und da ich den Wiesbadener Neroman schon fast ein halbes Dutzend Mal absolviert hatte, konnte der X-Terra France ja keine Überraschungen bieten - dachte ich.
Der X-Terra France wird in den Vogesen ausgetragen. Eine sehr schöne Gegend mit Mittelgebirgscharakter.

Im 18° kühlen See bei  Xonrupt Longemer sind 1500 Meter zu schwimmen. Durch eine verpatzte Startphase musste ich das komplette Feld,  rund 730 Starter, an mir vorbeiziehen lassen, bis ich das ‚Besenboot‘ im Nacken hatte. Erst dann begann mein Wettkampf. Die Schwimmzeit war dadurch denkbar schlecht und ich kam erst nach 31 Minuten (als 561ster) in die Wechselzone. Ab jetzt wird alles easy- dachte ich. ...



Wenn Franzosen in den Vogesen eine Mountainbike Strecke aussuchen, dann machen sie das aber nicht nach deutschen, sondern nach französischen Standards. Und das heißt: die Wege waren extrem schwer zu fahren, die Steigungen verdienten ihren Namen und die Downhills waren knifflig. Meine Durchschnittsgeschwindigkeit auf dem zweimal zu fahrenden Kurs lag irgendwo zwischen 13 und 14 km/h. Das hatte ich bislang noch nicht erlebt. Zwischendrin hatte ich noch einen Abflug über den Lenker, der zum Glück recht glimpflich ausging und einen Defekt, den ich aber mit der Hilfe zweier freundlicher Streckenposten beheben konnte.  Während des Radfahrens konnte ich auf den 369. Gesamtplatz nach vorn fahren.

O.k., jetzt noch lockere 11 km laufen, dass geht ja immer. Aber auch die Laufstrecke würde so wahrscheinlich von deutschen Verbänden gar nicht abgenommen werden. Teilweise auf allen Vieren ging es auf dem ‚Klettersteig‘ durch den Wald. Und so kann man tatsächlich für nur 11 km fast 70 Minuten brauchen!  Ich hatte aber noch Körner und konnte auch hier noch ein wenig Boden gutmachen.

Ich fand den Wettkampf äußerst kräftezehrend und war überglücklich, nach 4 ¾ Stunden den Zielbogen zu sehen.  Ich denke, den Zielbogen schaue ich mir in ein, zwei Jahren nochmal an ;-)

Ergebnis:

53. Platz AK (von 115)
356. Platz Gesamt (von 621)
Zeit: 4:48

PS: Mein Sohn hatte bei seinem ersten Triathlon schon am Podest angeklopft. Von 19 Startern aus seinem Jahrgang schaffte er es beim Mini Kidsrace X-Terra France auf den vierten Platz! Ein Grund mehr, nächstes Jahr gemeinsam wieder anzutreten.

PPS: Von den 729 Startern sahen nur 621 das Ziel. 108 Teilnehmer stehen mit dnf ( did not finish ) in der Ergebnisliste. Das Teilnehmerfeld war international zusammengesetzt. Es waren Starter aus Europa, Amerika und Neuseeland vertreten.  Die Teilnehmer investieren viel in ihren Start bei dieser wirklich tollen Veranstaltung. Der Veranstalter sollte vielleicht überlegen, die Streckenführung ein wenig zu entschärfen und so noch  mehr glückliche Finisher im Athletengarten zu sehen.

 

14. Canyon Rhein Hunsrück MTB Marathon


Sonntag, 02. Juni: 14. CANYON Rhein Hunsrück MTB Marathon

 

Der Rhenser Marathon zählt zu den Highlights im Marathon-Kalender des All Mountains Racing Teams. Mit am Start waren Leon auf der Kurzstrecke und Sabika, Andi, Olli, Chris und Jutta auf der Mitteldistanz.
Die Bedingungen konnte man nach den langen Regenfällen im Vorfeld getrost als „erschwert“ bezeichnen. Zahlreiche, zu kleinen Seen und Bächen mutierte Pfützen und viel schmierigen Matsch galt zu irgendwie zu durchfahren... das zehrte an Kräften, Durchschnittsgeschwindigkeiten und Material, auch wenn von oben glücklicherweise seit langem mal wieder die Sonne schien.

 



Leon konnte sich auf der Kurstrecke den 3. Platz seiner AK sichern.


Chris gelang dasselbe in seiner AK auf der Mitteldistanz. In der Gesamtwertung landete er auf einem tollen 5. Platz! Herzlichen Glückwunsch den Beiden!


Andi, der von einer Erkältung etwas angeschlagen war, fuhr ausser Wertung und als „Markus Wendl“ (der leider absagen musste) zusammen mit Sabika und motivierte sie, bei diesen Bedingungen nicht aufzugeben.


Olli verfuhr sich leider kurz vor dem Ziel und diese Extrarunde kostete ihn gute 15 Minuten.


Jutta konnte sich recht schnell an Position 2 der Damen setzen und diese während des gesamten Rennens halten.

 

30km / 700 Hm
Leon         U17                     3. Platz        01:25:20

 

50km / 1200 Hm
Chris         Elite Männer        3. Platz       02:17:01
Olli            Senioren 1         32. Platz       03:01:17
Sabika      Damen                 5. Platz       03:07:57
Jutta         Damen                 2. Platz       02:52:55

 

ITU Long Distance Triathlon World Championship


Samstag, 01. Juni 2013: ITU Long Distance Triathlon World Championship

Die “Mannweilers”: Kathrin Elite Team Weltmeisterin und Daniel Vize-Weltmeister Amateure

Die Weltmeisterschaft über Triathlon Langdistanz wurde am Wochenende in Belfort/FRA ausgetragen. Aufgrund der niedrigen Wassertemperatur (13,8°C) und Lufttemperaturen von unter 10°C wurde das 4 km Schwimmen gestrichen und die Radstrecke von 120km auf 87km gekürzt. Ein Highlight der Radstrecke war der Ballon d'Alsace, ein Berg der auch immer wieder in der Tour der France gefahren wird. 20km Anstieg, 30km Abfahrt mit Serpentinen. Der 30 km Lauf wurden auf 10 km vor dem Radfahren und 20 km danach aufgeteilt.

 

 



Die Strecke verlief über geschotterte Wirtschafts- und Waldwege mit zahlreichen Anstiegen und Höhenmetern. Kathrin und Daniel Mannweiler waren für Deutschland am Start. Sie erklärten: Gott sei Dank ist das Unwetter vorbeigezogen und der Wettkampf konnte gestartet werden. Neben den anspruchsvollen Strecken hatten die Athleten so nur mit Nieselregen und niedrigen Temperaturen zu kämpfen. Der Anstieg und die kalte Abfahrt vom Ballon d'Alsace führten mehrfach zum Kleidungswechsel während des Rennens.

Daniel führte seine Startgruppe nach den ersten 10km-Lauf (33‘43‘‘) an, aber besonders die französischen Starter waren vor der heimischen Kulisse wie entfesselt und machten Druck. Auf der Radstrecke wurde das Feld neu gemischt. Daniel kam an Platz 9 vom Rad und lief in einer Aufholjagd nach vorne. Den zweiten Platz erkämpfte er sich auf den letzten Metern in einem Zielsprint (4h 40‘ 54‘‘). Dafür gab es den Titel des Vize-Weltmeisters der Amateure. Er überholte im Rennen den größten Teil der Profis (im Profifeld wäre dies Platz 16 der Welt ).

Bei Kathrin verlief das Rennen ähnlich. Nach einem schnellen ersten Lauf wurde das Damenfeld auf der Radstrecke neu gemischt. Bei den abschließenden 20 km lief Kathrin noch mal nach vorne und machte Plätze gut. Kathrin wurde gesamt 12. der Profis(5h 25‘ 8‘‘). Mit den beiden anderen Deutschen Elitefrauen erreichte Kathrin den 1.Platz in der Teamwertung und damit den Team Weltmeistertitel der Elite.


Sonntag, 09. September 2012 und Sonntag, 23. September 2012:

2 Weltmeisterschaften, 2 Wochen, 2 Kontinente, 2 Sportarten, 2 Erfolge !


09. September 2012: Daniel Mannweiler startete in Las Vegas bei der Triathlon
Weltmeisterschaft über die IRONMAN Mitteldistanz!

Geschwommen wurden 1,9 km im Lake Las Vegas. Bei dem künstlich angelegten See handelt es sich um einen „ Nebenarm“ des Hoover Staudamms. Mit 29°C hat der Lake Las Vegas Badewannentemperatur, sollte aber der kühlste Abschnitt des Tages bleiben.

Schon beim Schwimmen wurde die hohe Leistungsdichte der Weltmeisterschaft deutlich. Mannweiler beendete nach gut 30 min das Schwimmen an Platz 65.

Die 90 km Radstrecke begann mit einem 3 km langen Anstieg aus der künstlichen Oase heraus. Die Strecke verläuft nicht durch das Death Valley, sondern durch viele Death Valleys und über zahlreiche Anstiege der Wüste Nevadas. 40°C im theoretischen Schatten und böiger Wind kosteten zusätzliche Körner. Mannweiler setzte alles auf eine Karte und fuhr mutig bis auf Platz 24 nach vorne. Wenn nicht in Las Vegas etwas riskieren, wo dann? Bei Kilometer 80 ging es aus der Wüste in die Stadt mit ihrem beeindruckenden Panorama und dem totalen Gegensatz der Wüste. Genau wie bei der Anreise als im Dunkeln über der schwarzen Wüste von weitem die Lichter der Stadt zu sehen.

Nach dem Radfahren benötigte Mannweiler beim abschließenden Halbmarathon etwas Zeit um auf Tempo zu kommen. Am Ende erreichte er mit 1:28h eine der schnellsten Laufzeiten über den bergigen Kurs. Auf dem letzten Kilometer übersprintete noch 4 Plätze und belegte in 4:33 h Platz 9 seiner Amateurkategorie.

Mannweiler wurde bester Deutscher Amateur und ließ mehr als die Hälfte aller Profis der Weltmeisterschaft hinter sich.




23. September 2012: Daniel Mannweiler vertritt Deutschland bei der Duathlon
Weltmeisterschaft in Nancy/Frankreich!

Die Strecke verlief durch die Innenstadt, um den Place Stanislas und den Park von Nancy.

Zu bewältigen waren 10km laufen, – 40km Radfahren und – 5km Laufen und das gegen die Duathlon-Spezialisten aus alle Welt.

Zunächst lag Mannweiler mit einem konservativen Anfangstempo ganz gut in der Führungsgruppe. Dann wurde schnell deutlich, dass die IRONMAN WM noch nicht regeneriert sein konnte.

Mannweiler blieb zuversichtlich zusammen mit dem Vize-Weltmeister, den er noch von der Europameisterschaft in den Niederlanden kannte und sagte sich: „ Wenn ich an dem schnellen Läufer dran bleiben könnte wäre alles erreichbar.“ Bei km 3 gab dieser leider auf und stieg aus dem Rennen aus.

Während Mannweiler bis auf Platz 22 durchgereicht wurde kamen Gedanken auf, zum ersten Mal ein Rennen auf zugeben. Blutblasen an den Füßen und Krämpfe in den Beinen verstärkten den Wunsch die Quälerei zu beenden. Mannweiler meinte, er hätte bei den 10km so viel Zeit wie noch nie gehabt, um mit Gott zu reden, und gab nicht auf.

Auf der anspruchsvollen 40km Radstrecke mit vielen Anstiegen und Wendepunkten bekam Mannweiler noch einmal neue Kraft und fuhr in genau einer Stunde bis auf Platz 9 nach
vorne.

Auf den abschließenden 5km Laufen konnte Mannweiler den Platz gegen zwei Australier und einen Franzosen verteidigen. Mannweiler erreichte dankbar und erschöpft das Ziel an Platz 9 der WM.
 
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